art imaginär 2013

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michael fieselerDas Kulturzentrum Herrenhof in Mußbach (D) zeigt in diesem Jahr die 5. internationale Ausstellung „art-imaginär 2013“ mit 53 Künstlerinnen und Künstlern aus sieben Ländern.
Das Spannende an diesen Ausstellungen sind die Werke von Künstlern, die uns ihre inneren Weltbilder offenbaren. Künstler, die sich von ihrer Fantasie in subjektive Paradiese treiben lassen oder deren Fantasie Ungeheuer gebiert. Die Ausstellung wird von zwei Sonderausstellungen ergänzt mit Werken von Hermann Hoormann und Prof. Helmut Göring und wir erinnern an den 65. Geburtstag von Werner Holz. Sonderausstellung im Renaissance-Bau. Außerdem zeigt der Herrenhof in der Kunsthalle Phantastik in der Box – Sammlung Westermann.

Hermann Hoormann,  ein Fantast aus der Pfalz wird 80 Jahre.
Hermann Hoormann wurde 1933 in Meppen/Ems geboren, studierte Kunsterziehung, Deutsch, Philosophie und Pädagogik in Mainz und war danach Kunsterzieher, Maler und Grafiker in Bolanden/Pfalz. Hoormanns Bilderwelt zeigt ein permanentes, manieristisches Spiel von Visionen, die sich zum Teil überlagern und in Metamorphosen übergehen. Die Realität verwandelt sich ins Groteske und wird symbolisch. Seine Vorliebe liegt bei der Kunst des Mittelalters und der Frührenaissance.

Prof. Helmut Göring (1917-2013), 1917 in Zweibrücken geboren und lebte in Kaiserslautern und Neustadt. Nach einer Lehre als Theatermaler war er am Badischen Staatstheater in Karlsruhe tätig. 1938 bis 1946 Soldat und russische Gefangenschaft. Danach Kunststudium in Saarbrücken und Assistent bei Karl Kunz. Seit 1949 Lehrer an der Werkkunstschule Kaiserslautern. 1967 erhielt der Künstler den Pfalzpreis. Helmut Göring war Lehrer vieler pfälzischer Künstler.

Werner Holz (1948-1991), 1948 in Grünstadt/Pfalz geboren. Buchbinderlehre, FHF Mainz, Grafische Akademie München, Assistent an der Freien Akademie Mannheim. Holz lebte als freischaffender Maler in Frankenthal und Herxheim am Berg. Seine Malerei wurde durch die Werke von Hieronymus Bosch und Pieter Bruegel der Ältere inspiriert. Er selbst sah sich in der Tradition einer allgemeineren, sich durch viele Jahrhunderte ziehenden „Malerei des Fantastischen“.

Phantastik in der Box – Sammlung Westermann

Mit 23 Werken von internationalen Künstlerinnen und Künstlern ist der Sammler Günter Westermann mit seinem Sammelprojekt an der Ausstellung beteiligt. Die Vielfalt der Gestaltung eines vorgegebenen Basismoduls zeigt einmal mehr den immensen Facettenreichtum der Phantastik bis in unsere Zeit.

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Vernissage: 22. September 2013, 11:15 Uhr
Ausstellungsdauer: 22. September bis 20. Oktober 2013
Öffnungszeiten: Mi 18:00 – 20:00, Sa 14:00 – 18:00, So + Feiertage 11:00 – 18:00 Uhr

Text und Foto: © Otfried Culmann (die Abbildung zeigt ein Werk von Michael Fieseler)

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