„art imaginär 2018“ in Neustadt-Mußbach (DE)

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Die Fördergemeinschaft Herrenhof-Mußbach e.V. zeigt in diesem Jahr in der Kunsthallte Kelterhaus die 7. internationale Biennale „art-imaginär 2018“ mit phantastischer und visionärer Kunst.

Kurator Otfried H. Culmann hat folgende Künstler eingeladen, ihre Arbeiten zeigen: Peter Ackermann, Bernhard Apfel, Jehan Calvus, Otfried Culmann, Doremi, Marc Felten, Manfred Garstka, Hanns J. Gestering, Dietmar Gross, Friedrich Gross, Fabius von Gugel, Joe Hackbarth, Wolfgang Harms, Fritz Hörauf, Hermann Hoormann, Lukáš Kándl, Hanno Karlhuber, Sigmar Kratzin, Eberhard Marx, Hellmut Neukirch, Wolfgang Maria Ohlhäuser, Giovanni B. Piranesi, Tamara Ralis, Felix Redlingshöfer, Stephan J.M. Scherer, Mitsuo Shiraishi, Manfred Sillner, Elke Wassmann, Raymond E. Waydelich, Olga Weimer, Marcel Weber, Bruno Weber, Siegfried Zademack.

2017 hatte die Fördergemeinschaft Herrenhof-Mußbach e.V. in seinen Räumen die Möglichkeit eine wundervolle Ausstellung von Arik Brauer, einem Hauptvertreter der „Wiener Schule des phantastischen Realismus“, mit großem Erfolg zu zeigen, weshalb die „art-imaginär“ um ein Jahr verschoben wurde. Bei der aktuellen Ausstellung zeigen wir wieder ein breites Spektrum der Phantastischen Kunst und wir möchten auf folgende Sonderpräsentationen aufmerksam machen:

Elke Wassmann – Jubiläumsausstellung  „Schätze der Kindheit“
im Renaissance – Gebäude  (Getreidekasten).
1937 in Kiel geboren, aufgewachsen in Heidelberg. Studium an der Werkkunstschule Mannheim bei Prof. Paul Berger-Bergner und in Heidelberg bei Prof. Joachim Geissler-Kasmekat. Mehrjährige Aufenthalte in Mexiko, USA, Türkei und Griechenland. Lebt in Dossenheim bei Heidelberg

Fabius von Gugel
wurde 1910 in Worms in der Pfalz geboren und ist 2000 in München gestorben. Mit seinen Eltern zog Fabius von Gugel nach München und besuchte ab 1929 die Kunstakademie in Rom. 1932 ging er nach Paris, wo eine Reihe mythologischer Bilder entstanden. Während eines Studienaufenthaltes in München wurde der Künstler zum Militärdienst eingezogen, dem er bald nach Italien entfloh, wo er bis zum Ende des Krieges lebte. 1948 kehrte er nach Rom zurück, wo er Fabrizio Clerici und Leonor Fini kennenlernte, die ihn zum Theater brachten. Er arbeitete viele Jahre als Bühnenbildner für verschiedene Theater, machte Ausstattungen von Filmen und entwarf Porzellan für Selb.

Giovanni Battista Piranesi
1720  Venedig – 1778 Rom. Architekt, Bühnenbildner, Kupferstecher, Grafiker, Archäologe, Maler, Designer, Sammler, Drucker, Verleger, Kunsttheoretiker. Mit seinen Drucken „Vedute di Roma“ wird er einer der berühmtesten Kupferstecher seiner Zeit. Herausragende Bedeutung bekommt Piranesi im Bereich der Phantastischen Architektur durch seine „Carceri“ – Serie: Gigantische Arkaden durchqueren nicht endende Räume, die von gewaltigen Säulen gestützt werden. Treppen und Brücken führen ins Nichts.

Raymond Waydelich  80 Jahre
1938 ist in Straßburg-Neudorf geboren. 1953 – 1959 Studium an der Ecole d’Arts Decoratifs in Straßburg und Paris. 1959 – 1962 Arbeit als Armeefotograf in Algerien. 1961 erste Fotoreportage über die römischen Ausgrabungsstätten in Algerien. Ab 1970 verschiedene Reisen, u. a. nach Nordtunesien, Marokko, in die Türkei und nach Griechenland, Studien zur Kunst in der Archäologie. Ab 1974 Einzelausstellungen in Frankreich, Deutschland und in der Schweiz, 1978 Präsentation des Projektes. „L‘ Homme de Frödehof im französischen Pavillon der Biennale von Venedig sein Projekt. 1986 „Lydia Jacob Story“ im Musée des Beaux-Arts in Mulhouse und Retrospektive im Centre National des Arts Plastiques in Paris. 1997 Kunst-Aktion ,,Memoria -3790 nach Christus“ zur documenta X in Kassel. Lebt in Hindisheim bei Strasbourg  – Elsass

Nordnordwestkap
„Am nordnordwestkap bläst Gegenwind, egal, in welche Richtung man sich dreht. Die Bewohner dort konstruieren Wolkenhöhenmesser, Windwandler, Unterwassertretfahrzeuge und andere nützliche Dinge – und tragen allesamt Heftpflaster im Gesicht…“
Felix Redlingshöfer, Natascha Brändli + K.F. Wingert

 

Vernissage: 28. Oktober 2018, 11.15 Uhr
Ausstellungsdauer: 28. Oktober bis 25. November 2018

Text: der Webseite herrenhof-mussbach.de entnommen; Abbildung: © Elke Wassmann, „Allegorie des lebendigen Wassers“

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