Benedetto und Markus Fellin in Tulln (A)

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Bildschirmfoto 2015-09-28 um 08.31.59Die Ausstellungsreihe „Kunst im Tullnerfeld-Wienerwald-Wagram“ hat seine dritte und letzte Station im Jahr 2015 im Minoritenkloster in Tulln.

Der Tullnerfelder Kulturverein lädt zur Ausstellung von Benedetto und Markus Fellin.
Beginnend mit der Vernissage am Samstag, 3. Oktober 2015 um 18 Uhr, im Rahmen der 16. Langen Nacht der Museen haben Sie bis einschließlich 15. November 2015 die Möglichkeit sich von den Bildern der beiden Künstler inspirieren und überraschen zu lassen. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage vom Spring String Quartett, ein Ensemble, das zu den führenden Jazz-Rock-ClassicalCrossover Streichquartetten Europas zählt und seit Anfang 2009 regelmäßig den deutschen Liedermacher Konstantin Wecker begleitet.

Benedetto Fellin
Benedetto Fellin, geboren 1956 in Meran, ist der älteste Sohn Peter Fellins und Bruder von Markus Fellin. Benedetto ist nach der Trennung der Eltern in Graz und in Wien aufgewachsen und begann schon früh mit dem Malen. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Graz wechselte er mit 16 Jahren an die Kunstschule nach Wien und wurde 1973 in die Meisterklasse von Prof. Anton Lehmden an der Akademie der bildenden Künste aufgenommen. Die elektrisierende Faszination des Surrealismus und die Ausstrahlung der Wiener Phantastischen Schule bestärkten seinen Entschluss, Maler zu werden. Er befasste sich mit der Komplementärfarbenmalerei und konnte 1975, nach der Aufnahme in die Meisterklasse unter Prof. Rudolf Hausner, zielstrebig auf seinem Weg Tritt fassen.

Markus Fellin
Mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, ist Markus Fellin kein Unbekannter mehr. Vor allem im Raum Meran, wo seine Bilder auch schon in Einzelausstellungen zu sehen waren, hat er sich als Porträtist einen Namen gemacht.
Der 1957 in Meran geborene Markus Fellin ging von Anfang an seinen eigenen Weg. Sein Vater, der Maler und auch literarisch suchende Künstler Peter Fellin, der schon im sehr beengten Kulturbetrieb im südlichen Tirol der 60er Jahre stark und kämpferisch auftritt, ist ihm dabei nur ein ferner Begleiter.
Markus wächst nach der Trennung der Eltern mit den Geschwistern bei seiner Mutter zunächst in Graz und dann in Wien auf. In Wien stürzen viele Eindrücke über ihn herein und er gerät in den Sog der Bildsprache der Wiener Phantasten. Bereits mit 13 Jahren, fertigt er selbst phantastische Zeichnungen an, Dokumente der seelischen Bedrohtheit des Knaben. Ab 1975 studiert er an der Akademie für bildende Kunst am Schillerplatz in Wien und besucht die Klasse von Prof. Rudolf Hausner.
Das, was er an der Akademie gelernt hat, fließt in einen Spezialbereich seines Schaffens ein, der ihm hilft, seine Existenz als Künstler aufzubauen und zu bestreiten: in die Portraitkunst. Die ganz persönliche Welt des Malers aber nimmt in den frei entworfenen, enigmatischen Bildern Gestalt an, die er selbst, wie er sagt, nicht erklären, nicht beschreiben kann.

Vernissage: 3. Oktober 2015, 18:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 3. Oktober bis 15. November 2015
Öffnungszeiten: Mo – Mi 7.00-15.30, Do 8.00-19.00, Fr 7.00-12.00 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung: 0699 / 11 35 11 77

Text und Abbildung: Tullnerfelder Kunstverein/Tulln (Abbildung der Einladung entnommen)

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