Crossing borders – zu Gast bei Leo Plaw

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Juli 2012. Berlin Treptow. Wir überqueren einen Streifen Land, wo im letzten Jahrhundert eine Mauer die Republik teilte. Heute steht hier ein Zirkus. Wenige Meter weiter befindet sich ein altes Fabrikgebäude, indem seinerzeit Pianos hergestellt wurden. Über vier Etagen sind darin Ateliers von ca. 40 Künstlern verschiedenster Genres untergebracht. Alles wirkt ein wenig schäbig, heruntergekommen, mit einem ganz eigenen romantischen Charme des Vergänglichen. Im vierten Stock, ganz oben also, befindet sich seit vier Jahren das Atelier von Leo Plaw. Leo ist Australier. Sein Land hat er vor neun Jahren für einen grösseren kulturellen Einflussbereich verlassen. Über einen enttäuschenden Abstecher nach London landete er ziemlich schnell in Berlin – begeistert von der Lebendigkeit und der Szene, die die Hauptstadt ihm offenbarte. Dennoch zog es ihn noch einmal für zwei Jahre nach England zum arbeiten. Aber Berlin ist der geeignete Ort für ihn um Kunst zu machen. Nicht so sehr um Kunst zu verkaufen, denn wie viele andere Künstler muss auch Leo viel reisen und Ausstellungen in anderen Städten und Ländern machen, um seine Kunst an passende Besitzer zu bringen. Momentan befinden sich sämtliche vollendete Werke auf der Austronauten Ausstellung in Viechtach. Leo bedauert ein wenig, dass er mir demzufolge nur unfertige Werke präsentieren kann.

Der Wahleuropäer malt nicht nur Bilder, er macht auch Kurzfilme, in denen er über Ausstellungen der phantastischen Malerei berichtet und ist aktiv für Fantastic Visions tätig. Leo hofft auf eine immer bessere Zusammenarbeit von  Ausstellungsorganisatoren damit das weltweite Netz immer engmaschiger und fester werden kann und sich immer mehr Augen auf diese besondere Szene richten.

Nach einem ausgiebigen Frühstück plaudern wir über die Szene, über Berlin über das Leben als Künstler und über Leo’s Kunst:

Leo: Santiago Ribeiro in Portugal und Spanien hat eine ziemlich erfolgreiche Ausstellung organisiert. Hat staatliche Förderung bekommen. Die Politiker waren da… es war wie in Viechtach. Die Stadt stand dahinter. Ich habe dieses Muster schon andere Male gesehen.

Damian Michaels hat ein Magazin, Art Visionary. Vier Editionen. In dieser kurzen Zeit war es ziemlich erfolgreich. Ausserdem hat er ein Ausstellungskonzept in Australien aufgebaut. Künstler haben ihm Kunst dahin geschickt. Er hat mit einer regionalen Galerie gearbeitet. Es ist einfacher, mit diesen kleinen Galerien zu arbeiten, weil sie sich nicht die grossen weltbekannten Künstler leisten können. Sie haben Interesse an den kleineren Künstlern. Aber sie sind auch vernetzt mit den kleineren Galerien, was nicht bedeutet, dass sie mini sind. Der Direktor von dieser Galerie hatte Kontakt zu anderen Galerien in anderen Städten und es war eine Wanderausstellung. Am Ende waren 7 Galerien dabei, sogar eine von Victoria’s besten regionalen Galerien. Santiago arbeitet auch mit diesem Modell. Er benutzt die lokalen Kulturämter und hat dadurch grössere Kontakte. Anfang des Jahres war eine Gruppenausstellung in Spanien wo er davon erzählt hat, was er da in Portugal gemacht hat und jetzt hat er mit der Amerikanerin Liba Waring Stambollion, die in Paris wohnt, die Spanier überzeugt, eine phantastische Ausstellung zu machen. Und auch das wird von der Regierung gefördert.

Daniela: Du kennst Dich ja richtig gut aus. Du weißt, was in verschiedenen Ländern in der Szene passiert.

Leo: Es ist persönliches Interesse. Man kann einfach sagen: Market Research. Es mag Dir so erscheinen als habe ich über eine hoffnungslose Situation in Berlin geredet. Aber das ist nicht wahr. Das war nur ein Statement wie es ist. Aber das bedeutet nicht, dass ich nicht doch irgendwann Kontakt zu anderen Kreisen bekommen kann. Das bedeutet nicht, dass ich hier sitze und sage es ist alles schlecht. Ich gucke über meinen Tellerrand. Es gibt etwas anderes. Wenn ich reisen muss, reise ich.

Daniela: Bist Du oft unterwegs, um woanders auszustellen?

Leo: In den letzten paar Jahren doch. Nicht um teilzunehmen, aber um Ausstellungen zu besuchen. Dieses Jahr hatte ich schon einige Gelegenheiten. Und nächstes Jahr sieht auch gut aus. Durch mein Website Projekt kennen mich die Leute jetzt. Sie kennen mein Gesicht und es gibt einen persönlichen Kontakt und so langsam kriege ich Einladungen teilzunehmen.

Daniela: Siehst Du Dich mehr als Künstler oder siehst Du Dich eher als jemanden der in der Sache phantastische Kunst unterwegs ist, dokumentiert, Photos macht, Filme macht, eine Webseite pflegt, wo Du ja auch über andere Ausstellungen berichtest.

Leo: Künstler.

Daniela: Du bist Künstler und das andere? Warum machst Du das?

Leo: Wie ich gesagt habe. Es ist für mich Market Research.

Daniela: Also es geht darum für Dich selber herauszufinden wo und was los ist und wo Du Fuss fassen kannst?

Leo: Wo die Gelegenheiten sind. Aber ich bin ein öffentlicher Mensch, ziemlich generös und ich teile diese Informationen gerne mit anderen Künstlern. Weil ich diese Informationen auch durch andere Künstler bekomme. Ich höre, was Santiago in Spanien und Portugal macht und was die anderen an verschiedenen Orten machen. Und es wundert mich, dass andere Künstler nicht mit den anderen reden, weil wenn wir tiefer vernetzt sind haben wir alle bessere Gelegenheiten. Deswegen teile ich gerne diese Informationen. Zusammen sind wir kräftiger als alleine. Wenn ein Ort eine Ausstellung hat kann diese Ausstellung an einen anderen Ort wandern und sie können einen Austausch machen.

Ich finde super vom Viechtacher Team um Bürgermeister Bruckner, der Leiterin der Touristeninformation Monika Häuslmeier und dem Künstler Reinhard Schmid, dass sie überall hin reisen um Kontakte zu machen. Sie wissen wie man die Zukunft baut. Deswegen gibt es diese kräftige Beziehung zwischen dem Phantastenmuseum und Viechtach. Wenn unsere Ausstellung die jetzt läuft, „Austronauten“, in Viechtach zu Ende ist, wandert sie nach Wien in’s Phantastenmuseum. Guck mal Lukáš und Françoise Kándl an. Sie sind nur unterwegs mit Ausstellungen.

Daniela: Ich frag mich, wann Lukáš überhaupt malt.

Leo: Ich frag mich das auch, aber es gibt immer was neues. Mit seinem Projekt sind sie immer unterwegs. Von einem Ort zum anderen. Wenn es mehrere Ort gibt, die freiwillig zusammenarbeiten ist es besser für alle. Die Ausstellungsorte haben immer neue interessante Programme und Konzepte. Sie müssen das nicht immer selber entwickeln. Man sieht das bei den großen Galerien. Die Block-Buster Ausstellungen reisen durch die ganze Welt.  Es ist besser für die Ausstellungsorte, es ist aber auch besser für die Künstler. Weil die Künstler dann in mehreren Orten ausgestellt sind.

Daniela: Ich hab schon den Eindruck, dass das Vernetzen in den letzten Jahren ganz viel geschehen ist. Ich bin ja in „diese Kreise“ durch Siegfried [Zademack] gekommen, weil er mich ganz oft zu Ausstellungen mitgenommen hat. Als ich ihn kennenlernte vor ungefähr 10 Jahren war er selber noch nicht so viel unterwegs. Ich kannte ihn schon, als er seine erste Ausstellung in Paris hatte, wo die Kándls auch drin steckten. Und dann kam immer mehr dazu. Irgendwann gab’s dann Viechtach, dann gab’s das Phantastenmuseum … so öffnete sich plötzlich eine Welt, die sich immer mehr vernetzte. Aber auch wirklich in den letzten 10 Jahren. Vorher war er natürlich auch auf Ausstellungen unterwegs, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass es da schon diese Verbindung gab  von Leuten die sich immer wieder treffen an allen möglichen Orten. Da gab’s dann wohl irgendwann mal ne Venedig Ausstellung wo auch Fuchs war und diverse andere Künstler aus der Szene. Aber ich glaub das ist erst in den letzten 10 Jahren immer dichter geworden. Und ich glaube das entwickelt sich auch noch.

Leo: Es ist sehr hoffnungsvoll.

Daniela: Wie lange malst Du denn schon Leo?

Leo: Seit 1994. Da hab ich richtig angefangen.

Daniela: Da warst Du aber noch in Australien. Und Du hast dann gemerkt, dass es in Australien schwierig ist, mit Deiner Kunst Fuss zu fassen?

Leo: Hab ich aber probiert. Aber mit dieser phantastischen Richtung ist es besonders schwer da. Ich denke schwerer als hier in Europa. Da war ein Künstler, Axel Conrad, den ich kennengelernt habe. Er war ziemlich surrealistisch in seinem Stil. Er hat mich dann zu diesem Magazin von Damian Michaels gebracht und dadurch habe ich dann die Künstler hier in Europa und Amerika entdeckt. Durch das Internet habe ich dann Kontakte zu verschiedenen Künstlern bekommen. Ich hatte immer die Idee, nach Europa zu reisen. Es gab noch mehrere Gründe, hierher zu kommen. Ich hatte viele Gemälde zuhause verkauft, aber für niedrige Preise. Ich hatte andere Arbeit. Australien ist wie Amerika mit der Kunstszene. Es ist nur scharf auf moderne Kunst. Unser bekanntester Surrealist, James Gleeson, hatte erst im Alter Erfolg. Und er hat echt lange gearbeitet als Kurator für die Nationalgalerie, als Kunstkritiker für die grossen Zeitungen in Australien. Erst im Alter hatte er halbwegs erfolgreiche Ausstellungen. Ich war in einer Galerie in Sydney, die seine Kunst verkauft. Der Galerist war sehr nett. Er hat meine Kunst angeschaut, aber er hat gesagt „guck mal, wir haben Gleeson hier, er ist einer von unseren bekanntesten Künstlern und der ist ganz schwer zu verkaufen“. In verschiedenen anderen Galerien, wo Gleeson verkauft wird, waren das ähnliche Geschichten.

Daniela: Und wie war das für Dich? Ist da erstmal eine Traumblase geplatzt? Das war ja schon sehr desillusionierend.

Leo: Ein bisschen, aber ich bin sehr stur. Ich wollte das nicht hören und gehe trotzdem weiter. Das ist mein Traum.

Daniela: Und dann musstest Du akzeptieren, dass Australien nicht der richtige Ort für Dich ist.

Leo: Ich habe in dieser Zeit in Sydney gewohnt und hatte viel Spass dort. Ich war jeden Abend im Meer schwimmen. Es gibt eine grosse Partyszene da. Cocktailbars. Gut verdient. Ich hab nicht so weit vom Strand gewohnt.

Daniela: Also Du hast erstmal ordentlich gefeiert?

Leo: Ja. Und es war ein Punkt in meinem Leben, der ein Entscheidungspunkt war. Soll ich hier lange bleiben und gut verdienen oder soll ich jetzt reisen. Und ich hab mich umgeguckt. Da waren viele Freunde die in der Position waren dass sie verheiratet waren, eine Familie aufgebaut, Häuser gekauft haben. Das war auch eine Möglichkeit. Wenn ich lange geblieben wäre hätte es auch passieren können, dass ich jemanden treffe und ich mit dem gleichen Prozess angefangen hätte und dann hätte ich erst in Rente meine Weltreise machen können, weil ich mit Haus und Familie beschäftigt gewesen wäre.

Daniela: Und das war nicht Dein Ziel, Haus und Familie.

Leo: Nicht an diesem Punkt. So hab ich dann entschieden, dass ich alles einpacke, lagere und reisen gehe. Sydney ist auch eine Weltstadt und viele von meinen Freunden waren schon gereist. Früher, in ihren frühen 20ern. Ich war schon 30. Ich war an diesem Punkt noch nicht gereist.

Daniela: Du hast auch in England gelebt, in London.

Leo: In der Zwischenzeit. Auf den ersten Eindruck war ich nicht begeistert, weil es eine ähnliche Kultur war.

Daniela: Wie lange warst Du in England?

Leo: Nur ein paar Wochen. Ich hatte Freunde in Amsterdam, die ich in Sydney kennengelernt habe. Amsterdam war sehr interessant und ich dachte, vielleicht soll ich hier bleiben. Ich war auf der Suche nach einer tollen Künstlerstadt. Und da gibt es eine Szene. Amsterdam gefällt mir. Eng. Ein wenig teuer. Ein Freund da hat mir empfohlen nach Berlin zu reisen. So bin ich hierhergekommen und nicht weiter gegangen. Der Plan war, zu verschiedenen anderen Städten zu gehen.

Daniela: Du hattest Deine Künstlerstadt gefunden mit Berlin. Aber es war von vornherein nicht Dein Ziel in Deutschland zu landen. Du warst offen für alles und hier hat’s Dich dann festgehalten. Und wie lange lebst Du jetzt in Berlin?

Leo: Zwischendrin war ich zwei Jahre zum Arbeiten an Internetkram in London. Aber mein Atelier war so schweineteuer, dass ich immer mit Arbeit beschäftigt war und keine Kunst geschaffen habe. Dann bin ich abgehauen und nach Berlin zurück gekehrt.

Daniela: Und wie lange lebst Du am Stück in Berlin?

Leo: 6 Jahre. Seit 2008.

Daniela: Und wie sieht Dein Arbeitstag so aus? Bist Du jeden Tag am Malen?

Leo: Wenn ich kann. Ich bin noch nicht so erfolgreich, dass ich eine Kunstfabrik habe und Leute, die die langweiligen Sachen machen.

Daniela: Du hast so unterschiedliche Arten, an Deine Bilder heranzugehen. Bei manchen machst Du eher Vorskizzen und die planst Du. Du sagtest vorhin, das geht dann ganz schnell, die fertig zu stellen, und andere, die wachsen dann so.

Leo: Ja. Es ist ein Entdeckungsprozess.

Daniela: Wo kommen die her, die Bilder? Kommen die aus Deinem Kopf, oder kommen die von da draussen? Aus Deinem Herzen?

Leo: Das ist schwer zu sagen. Ich sehe etwas. Leonardo da Vinci hatte ähnliche Prozesse. Er hat in sein Notizbuch geschrieben, dass man in den Kratzern an der Wand, oder im Staub oder im Feuer phantastische Szenen und Tiere sehen kann, aber man muss trotzdem die richtigen Formen skizzieren und malen von diesen Dingen. Von da hat man die Inspirationen. Die einfachste Erklärung ist, wir haben alle als Kinder im Park gelegen und den Himmel angeschaut und die Wolken beobachtet. Guck mal, da ist ein Hase, oder eine Katze. Ähnlicher Prozess.

Daniela: Du guckst auf den Boden und siehst einen Himmel und sagst, den bring ich jetzt mal auf die Leinwand?

Leo: Nein. Ich mach den Schmutz auf die Leinwand. Ich mach ein Chaos, soviel Chaos wie möglich, dass die Farbe läuft. Ich mach die Farbe ab, es gibt eine Struktur, eine Textur, und manchmal kommen ganz klare Formen. Es verwundert mich manchmal, wie perfekt die Formen sind. Zum Beispiel das grosse da hinten. Der Fisch war da. Ich musste nur die Details malen. Der Mensch auch. Der Rücken, die Arme, das Gesicht, die Frau, Shiva. Ich musste nur die Details malen. Nichts anderes.

Daniela: Also das entsteht wirklich, ohne dass Du Dir vorher intellektuell überlegst, ich möchte jetzt Einblick in diese oder jene Zusammenhänge geben. Und haben Deine Bilder hinterher irgendeine Art von intellektueller Bedeutung? Erzähl mir noch mehr über dieses Bild. Was ist das für Dich? Ich sehe eine Figur, die hält einen Stab in der Hand und unten ist ein Fisch, der aussieht wie ein Piranha.  Da fällt eine männliche Figur raus. Dann gibt es so etwas wie ein Riesengehirn das über allem schwebt aber das kommt aus so einer Art Felsvorsprung raus und dahinter sitzt … Du sagtest Shiva. Irgendwie sieht das auch aus wie ein umgedrehter Menschenkörper, wo er draufsitzt. Man könnte ja jetzt überlegen „was will uns dieses Bild sagen?“. Sind solche Fragen sinnvoll bei Deinen Bildern?

Leo: Oft kann ich die Geschichte der Bilder erst später verstehen. Mit diesem da ist es diese Reise zwischen dem Bewussten und Unbewussten. Der Mensch da taucht ein in die Quelle oder den Ozean des Unbewussten, deshalb ist der Fisch da. Der Fisch schwimmt hindurch. Der Stab bedeutet den Willen. Es ist wie mit der Wirbelsäule. In mystischen Texten hat die viel mit dem Willen zutun. Es ist ein Meditationsprozess. Man hat da oben Shiva. Das ist eine Art Gott. Überbewusst.

Daniela: Das klingt ein wenig so, als wenn Du Dir aus dem Dreck Deine Visionen erformst, sie Dir hinterher erstmal ein Rätsel aufgeben, und Du dann versuchst, sie zu verstehen.

Leo: Ja.

Daniela: Das ist wahrscheinlich bei so einem Bild hier schwieriger. Das ist ja schon sehr abstrakt. Das sieht für mich aus wie eine Sternenexplosion oder eine Ursuppe oder etwas ganz tief unter dem Meer, der Mikrokosmos, es könnte aber auch der Makrokosmos sein.

Leo: Es kann alles sein. Es ist nur ein Anfang. Dieses Gemälde kann in zwei Richtungen gehen. Das ist das Ding mit diesem Prozess. Ich habe Gemälde die sind abstrakt, ich habe aber auch Gemälde die haben eher figurativen Charakter, mehr in dieser phantastischen Art. Es kommt darauf an, was ich darin finde.

Daniela: Es ist für den Betrachter wahrscheinlich erstmal schwierig, diese Geschichte zu entschlüsseln.

Leo: Wie das Leben. Man versteht das nur mit Nachdenken. Es ist ein meditativer Prozess.

Bitte besuchen Sie auch die Webseiten von Leo Plaw: www.leoplaw.com und www.fantasticvisions.net


Fotos:
Daniela Wolter, Leo Plaw

 

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