Daniela Wolter in Berlin (D)

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Daniela Wolter wurde 1978 in Lüneburg geboren. Seit nunmehr 20 Jahren befasst sie sich intensiv mit der Ölmalerei um ihrer lebhaften Phantasie einen Weg in die Welt der Dinge zu bahnen.

Vom 06. Mai bis 11. August 2017 sind ihre farbintensiven Gemälde, die eine Brücke zwischen dem Alltäglichen und den Tiefen des Seins schlagen, in der Ausstellung „Alltagsmythologie“ im Wiener Strudelcafé Strudelka in Berlin (D) zu sehen.

Zur Eröffnung liest die Berliner Künstlerin Irina Rosanowski aus ihren unveröffentlichten Briefen. Tobias Kiselowa spielt Pianoimprovisationen.

Daniela’s Bilder sind zum wiederholten Male in Deutschlands Hauptstadt zu sehen, da hier die Wurzeln ihrer Ahnen aus der Unterwelt emporragen und sie immer wieder an sich ziehen damit sie daraus erwachsen und neue Blütenregen auf die Welt streuen kann. Als Kind eines Vaters, der 1963 die Berliner Mauer von Osten gen Westen überwand und 1975 der Mutter auf ähnlich abenteuerlichem Weg zur Flucht nach Westdeutschland verhalf, hat die Künstlerin eine ganz besondere Beziehung zu dieser Stadt.

”Tief… Tiefer… noch tiefer: In die farbige Bildkosmologie Daniela Wolters tauche ich fragend ab – und erkenntnisreich, erheitert wieder auf. (Schnappe nach Luft!) Oder andersherum: Alt-klug und selbstsicher stampft mein Blick über ihr Werk, verweilt in einer vermeintlich, vertrauten Mythologie, um doch schließlich einzusehen, dass ich in einer neuen Insel-Welt gestrandet bin.
Unbeirrt scheint die aufspürende norddeutsche Malerin unser aller wiederkehrendes Leid, versteckte Sehnsüchte und zelebrierende Ekstase in einer Wolter`schen Mythologie enttarnen zu können. Den paradoxen e w i g e Status Quo des Menschseins überträgt die malende Alchimistin in ihre buchstäblich t r a u m h a f t e Sprache des Auges. Eine zauberhafte wortlose Erkenntnis macht ihre Malerei somit zu einer wertvollen, beseelten Brücke zwischen den Menschen.” ( Irina Rosanowski, Berliner Künstlerin)

Vernissage: 6. Mai 2017, 18.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 6. Mai bis 11. August 2017
Öffnungszeiten: Mi – Do 12.00 – 21.00, Fr 12.00 – 23.00, Sa 11.00 – 23.00, So 11.00 – 19.00 Uhr

Text: Daniela Wolter; Abbildung: © Daniela Wolter

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