Frank Kortan bei callas-bremen (D)

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© Frank KortanDer Kunst- und Kulturverein callas-bremen zeigt einen der ganz großen Künstler aus dem Bereich des Phantastischen. Frank Kortan stellt in der Ausstellung „Bilder der Nacht – so hell“ erstmals seine Werke in Bremen (D) aus.

Es gibt sie noch, diese Maler, die dem Zeitgeist zum Trotze, unbeirrbar und mit stoischer Gelassenheit im Geiste den alten Meistern folgend und sich mit viel Disziplin deren Können aneignen.

Frank Kortan aber hat sich von den alten Meistern emanzipiert und die Technik der Trompe l´oeil Malerei mit dem Phantastischen Realismus und dem Surrealismus kombiniert, um seine eigene Bildsprache zu finden. Das Erschaffen eines Werkes dauert nicht selten drei bis vier Monate.

Es entstehen Bilder, die so schnell nicht zu verstehen sind, kennt man deren Hintergründe nicht, obwohl in einer vollendeten realistischen Malweise geschaffen, scheint es, als würden einzelne Gegenstände in den Kompositionen zu einem neuen Ganzen zusammengefügt und um Realitäten erweitert, unter anderem in der von Sigmund Freud definierten surrealen Ästhetik der freien Vorstellungen und Assoziationen. Die Gegensätze vom „Realen und Imaginären“ lösen sich auf. Der Künstler fügt zusammen, was nicht zusammen gehört, aber in seinen Bildern zu einer Einheit verbunden ist.

In seinen Werken verarbeitet Frank Kortan verschiedene Themen, malt und portraitiert historische und zeitgenössische Persönlichkeiten, wie zum Beispiel  Savador Dali, Leonardo DaVinci, Albrecht Dürer, Johann Sebastian Bach, Sigmund Freud, Franz Kafka, Wolfgang Amadeus Mozart, aber auch den Sänger Karel Gott und den Schrifsteller Ephraim Kishon um nur einige zu nennen.

Frank Kortan sagt zu seiner eigenen Malweise. „Für mich ist die Freiheit das Wichtigste im Leben. Ich muss in jeder Hinsicht frei sein, um zu malen, was ich will. Das bedeutet, ich muss die Technik perfekt beherrschen, denn anders bin ich nicht frei, sondern ein Gefangener meiner beschränkten Möglichkeiten.“

Frank Kortans mehrfach ausgezeichnete Bilder konnte man in Einzel- und Gruppenausstellungen sehen; seine Arbeiten befinden sich in privaten sowie auch in öffentlichen Sammlungen.

Vernissage: 2. Mai 2014, 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 3. Mai bis 28. Juni 2014
Öffnungszeiten: täglich 14:00 – 20:00 Uhr

Text: callas-bremen e.V., Abbildung: © Frank Kortan „Palast des glücklichen Schicksals“

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