Gerhard Habarta

Download PDF

Gerhard HabartaGerhard Habarta ist wohl den meisten Leserinnen und Lesern bekannt, sein Name ist untrennbar mit der phantastischen Kunst verbunden. Einerseits durch sein hohes Engagement als Förderer der phantastischen Kunst, andererseits als Kenner der Szene mit umfangreichem Wissen von den Anfängen der Phantasten-Bewegung bis hin zur Gegenwart.

Betrachtet man die beinahe endlos lange Liste an Ausstellungen, die der gebürtige Wiener seit den 50er Jahren gestaltet hat, könnte einem schwindelig werden: Es sind weit über hundert – unter ihnen einige der bedeutendsten Großausstellungen (Dali, Fuchs, Wiener Phantasten, …) – die er vor nationalem und internationalem Publikum präsentiert hat.

Lexikon der phantastischen Künstler Gerhard Habarta ist aber nicht nur unermüdlich als Organisator und Kurator erfolgreicher Ausstellungen im In- und Ausland, sondern darüber hinaus höchst engagiert als Autor, Mitautor und Verleger tätig. Sein großes Interesse an der Kunst der 2. Republik und seine detailreichen Aufzeichnungen haben ihn zu einem der bedeutendsten Chronisten dieser Epoche gemacht. Unter seinen zahlreichen Publikationen (detailliertere Informationen dazu auf der Webseite von Gerhard Habarta) finden sich unter anderem mehrere Bücher über Salvador Dali sowie die 2001 erschienene Biografie „ Ernst Fuchs – Das Einhorn zwischen den Brüsten der Sphinx“. Für die phantastische Kunst von besonderer Bedeutung ist außerdem sein 2009 erschienenes Werk „Lexikon der phantastischen Künstler“, von dem eine zweite, erweiterte Auflage bereits in Arbeit ist.

Zur Entstehung des Lexikons hat eine große Vision maßgeblich beigetragen: Im September 2000 enstand bei einem Treffen mit Ernst Fuchs die Idee zu einem Phantastenmuseum bei der Fuchs-Villa in Wien (A). Der Kulturpark „Paradiso“ wurde bis zur Baureife entwickelt, jedoch leider im Jahr 2006 gewaltsam beendet. Die Vorarbeiten für das geplante Ausstellungsprogramm und die Fülle an gesammeltem Material führten drei Jahre später zur Veröffentlichung des Lexikons.
Gerhard Habarta im ArchivDie Idee des Phantastenmuseums lebte trotz des bitteren Rückschlages weiter und wurde dankenswerter Weise vom Österreichischen Kulturzentrum im Palais Palffy aufgegriffen. Mitte Januar 2011 – etwas mehr als 10 Jahre später – wird die Vision von 2000 zur Realität, im Palais wird zur Zeit mit Hochdruck am Umbau für das Museum mit der Museumsgalerie gearbeitet. Ein Projekt, das es ohne die engagierten Bemühungen von Gerhard Habarta nicht geben würde und dessen Umsetzung ohne sein Wissen und seine Unterstützung nicht möglich wäre, steht kurz vor der lange erwarteten Vollendung.

Gerhard Habartas zukünftige Rolle als Berater und Kurator des Museums und seiner Ausstellungen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, ebenso unbezahlbar für die phantastische Kunst ist seine Arbeit am Ausbau des „internationalen Archiv der phantastischen Künstler“, das ebenfalls vom Österreichischen Kulturzentrum im Palais Palffy in Wien (A) beherbergt wird.

Quellen und Fotos: Gerhard Habarta, Österreichisches Kulturzentrum Palais Palffy

6 Gedanken zu „Gerhard Habarta

  • 25.04.2012 um 03:00
    Permalink

    Dear Mr.Gerhard Habarta,

    All we say: “Kudos to the Curator, organizer, artists,writers, poets, art lovers{peoples), and International Fantastic movement, to all who dare to look at like with humor and visionary into determination and respect”

    With much esteem, enormous gratitude,and warmest best wish, Bienvenido Bones Banez jr.
    WAH Center/666ArtWorld/ New York

  • 31.10.2011 um 22:39
    Permalink

    Dear Mr.Habarta

    Should you write another book on the subject of Surrealism,Visionary,Fantasic,I wouldn’t mind at all to be part of it,should I fit the criteria,naturally!… forget my website,it’s not up-to-date…for years! Thank you so kindly! Enjoy a most creative day! Daniel

  • 15.01.2011 um 08:22
    Permalink

    Freu mich auf ein neues Museum in Wien !
    Dank an Herrn Habarta und seiner Familie.
    Lieben Gruß,
    Karin

  • 04.12.2010 um 03:23
    Permalink

    Bin gespannt wie das weitergeht.
    Ich wuerde ganz gern eines meiner Werke fuer das Museum spenden. (Zur Zeit in oeffentlichen Sammlungen: The Nickle Arts Museum, University of Calgary, Alberta und The Alberta Provincial Art Collection). Besonders da ich ja vorhabe in meine Oesterreichische Heimat zurueckzukommen.

  • 29.11.2010 um 17:09
    Permalink

    Dear Mr.Habarta.
    Congratulation, and thank you for your passion and efforts to manifest the ampler
    of the Fantastic movement.
    I had found out about the Lexicon too late, we did e-mail each other and time has past.
    As you are now already working on the next edition, just wanted to place a reminder on my behalf , hope you don’t mind !
    Wishing you the very best.
    Olga Spiegel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.