Grand Salon Bad Säckingen (D)

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Bildschirmfoto 2016-01-15 um 19.00.23Beim Grand Salon in der Villa Berberich in Bad Säckingen (D) sind auch einige Vertreter der Phantastischen Kunst mit dabei, unter anderem Leon Ariev, Thomas Bossert, Gabriele Esau, Nikolas Felly, Ute Meyer-Kolditz, Rene Klemenz, Jörg Krumland alias camarillo und Pat Portenier.

Bereits zum zweiten Mal findet der Grand Salon im Januar 2016 in seiner jetzigen, jurierten und kuratierten Form im Kulturhaus Villa Berberich der Stadt Bad Säckingen statt. Er ist inspiriert von der Tradition historischer französischer Salons und in die heutige Zeit fortgeschrieben. Der Grand Salon zeichnet diese Entwicklung mit 7 Gemäldethemen und Trends in den 7 Räumen der Villa Berberich nach. Ergänzt werden diese durch das achte Thema, Skulptur.

Mit insgesamt 74 Künstlern und 108 Werken (88 Gemälde, 20 Skulpturen) wurde nicht einfach eine Gruppenausstellung zusammengestellt, sondern internationale Künstler von einer Fachjury ausgewählt. Diese decken in schlüssigen Kategorien das gesamte Spektrum von der klassischen Kunst bis hin zur informellen Abstraktion ab. Die Reise durch die historische Kunstentwicklung erlaubt dem Publikum, durch Portraits, Genremalerei, Stillleben und Landschaften zu wandeln, bevor es in die Welten von Symbolismus, Surrealismus, Expressionismus eintaucht und schliesslich über Abstrahiertes zu Abstraktem gelangt.

Der Besucher des Grand Salons begibt sich auf eine künstlerische Zeitreise zwischen Traditionen und Innovationen und kann sich auf die Vielseitigkeit, Schönheit und Einzigartigkeit der Exponate des Salons freuen. Das Publikum ist aufgerufen, sich aktiv mit den Künstlern und ihren Werken auseinanderzusetzen. Die Stadt Bad Säckingen hat hierzu bereits zum zweiten Mal den Publikumspreis des Grand Salons mit 1000€ ausgestattet.

Die Grundidee des Grand Salons geht auf die französischen Salons des 17. Jahrhunderts zurück. Sie waren der Ort, wo Maler und Bildhauer sich nach ein oder zwei Jahren harter Arbeit erstmals dem Publikum stellen konnten. Die Salons standen zunächst nur der akademischen bzw. klassischen Malerei und Bildhauerei offen. Mit neuen künstlerischen Strömungen spalteten sich neue Salons von den offiziellen ab. Nun konnten sich Künstler auf andere Weise ausdrücken, als es zu der Zeit allgemein akzeptiert war. Der Grand Salon 2016 zeichnet diese Entwicklung in der Villa Berberich nach. Auch ihre ausgestellten Künstler bieten ihre Werke zum Verkauf an.

Der in Kooperation mit dem Kulturreferat/ Tourismus GmbH Bad Säckingen und dem Museumspass durchgeführte Salon wird von der Wehrer Malerin Elena Romanzin kuratiert. Die Fäden für Planung und Durchführung laufen bei Frank von Düsterlho zusammen. Für die Fachjury konnten zusätzlich die Bildhauerin Mechthild Ehmann und der Galerist und Initiator des Ötlinger Art-Dorfes Gerhard Hanemann gewonnen werden.

Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm mit Matineen, Führung sowie einem zweisprachigen Katalog mit allen Künstlern und Werken.

Vernissage: 16. Januar 2016, Einlass 14:00 Uhr, Eröffnung 16:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 16. Januar bis 21. Februar 2016
Öffnungszeiten: Mi, Do, Sa, So 14:00 – 18:00 Uhr

Text und Abbilung: der Webseite des Grand Salon entnommen

Ein Gedanke zu „Grand Salon Bad Säckingen (D)

  • 18.01.2016 um 10:43
    Permalink

    Na, nun war ja die Vernissage und die Ausstellung wird von den Medien hochgelobt. Einige der ausstellenden Künstler kenne ich persönlich und schätze sie sehr. So sehr es in diesen Zeiten notwenig ist solche großen Ausstellungen zu initieren und organisieren, die zunehmend um sich greifende Unsitte eine „Teilnahmegebühr“ (hier 70 €) von den angeblich vom Kuratorium ausgewählten, Künstlern zu verlangen, finde ich doch sehr fragwürdig. Wenn das Schule macht, und das steht zu befürchten, müssen wir uns nicht wundern, wenn dann auch vielleicht die Qualität der eingereichten Bilder darunter leidet. Ich finde, die Teilnahme an einer Ausstellung sollte keine Frage des Geldes sein. Für die meisten Künstler ist der Aufwand (Transport/Reisekosten usw. ) eh relativ hoch. Es wär doch sehr schade, wenns demnächst dann nur noch Arbeiten von denjenigen zu sehen gäbe, die es sich leisten können „Kunst “ zu machen.
    Trotzdem, allen dort ausstellenden Künstler/innen viel Erfolg

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