Gustav Adolf Bähr verstorben

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Gustav Adolf Bähr, Gründer der Fördergemeinschaft Herrenhof-Mußbach, (DE) ist tot. Der Herrenhof Mußbach ist vielen Freunden der phantastischen Kunst als Schauplatz der Biennale „art imaginär“ bekannt.

Der anschließende Text stammt von Otfried H. Culmann:

Für den Südwestfunk (SWF) in  Baden-Baden, der 1998 mit dem   Süddeutschen Rundfunk (SDR) fusionierte, und den Nachfolgesender  Südwestrundfunk (SWR) arbeitete Bähr etwa 40 Jahre lang. Er bestimmte dort, zuletzt als Hauptabteilungsleiter, die Bereiche Kunst und Wissenschaft. Eines der von ihm entwickelten Formate ist die Serie  „Schätze der Welt – Erbe der Menschheit“ über die UNESCO-Welterbe. Sein Filmschaffen umfasst gegen tausend Titel.

Er wirkte als Laie für die  Evangelische Kirche der Pfalz und als Kulturmanager. Insbesondere sorgte er dafür, dass der  HERRENHOF Neustadt-Mußbach erfolgreich restauriert wurde. (Wikipedia)

Gustav Adolf Bähr hatte als Hauptabteilungsleiter  im Bereich Kunst nicht nur wichtige Filme über international bekannte Künstler gemacht, sondern diese auch zu Ausstellungen in den HERRENHOF eingeladen. Hierbei war ihm wichtig, dass neben internationalen Künstlern besonders auch die regionalen Künstler im HERRENHOF ein Forum hatten, deren wichtige Funktion im Kulturbetrieb des Landes er erkannte. Sie konnten immer mit seinem Engagement rechnen. So hatte er sich schon früh für den „Deidesheimer Künstlerkreis“ und die Phantastische Kunst eingesetzt, wobei besonders der Film und die Ausstellung „Der Faden der Ariadne“ (1998)  und die Biennale „art-imaginär“ hervorzuheben sind, die zu den erfolgreichsten Ausstellungen im HERRENHOF zählen.

Der HERRENHOF, die Künstler der Pfalz und die Phantastische Kunst verlieren mit Gustav Adolf Bähr einen Menschen, dessen breit gefächertes Engagement im Bereich der Kultur sehr fehlen wird.

Text: Otfried H. Culmann; Abbildung: der Webseite des Herrenhof entnommen

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