Kunstband Angerer der Ältere

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AngererderAeltere_Kunstband_Foto_KastnerDer Kunstband „Die Rückkehr des Menschen in die Kunst“ (2 Bände im Schuber) von Angerer der Ältere kann nun nach 4-jähriger Planung bestellt werden. Der Titel ist angelehnt an das weltberühmte Buch von Ortèga y Gasset „Die Vertreibung des Menschen aus den Kunst“.
Die Gestaltung der 2 Bände mit Schuber lehnt sich auch an die Tradition des „Schönen Buches“ an. Es wird das Gesamtwerk von Angerer der Ältere sein, das sich im Programm des Verlagshauses Kastner wiederfindet. Es ist ein großes Oevre geworden. Aber hier als Vorausschau die Titelbilder und das Vorwort als erste Information.
Für ganz Eilige hier die Mailadresse, um diesen Kunstband noch vor dem Buchhandel zu erwerben: shop@kastner.de mit dieser Nr. ISBN 978-3-945296-24-0 oder Tel. 0049-(0)8442-9253-0. Preis inklusive Versand und Verpackung 149,00 € (ca. 200 Abbildungen, ca. 500 Seiten).

Vorwort
Der eine oder andere, der sich der Mühe unterziehen wird, diesen Kunstband meiner Bilder-Welt und den Text meines Welt-Bildes aufmerksam anzuschauen und zu lesen, wird sich vielleicht fragen: Warum schreibt er, der Künstler selbst, und warum zitiert er immer wieder Hölderlin?
Kunsthistoriker vom Schlage Gustav René Hockes („Phantastik der Sehnsucht“), die meinem Werk gerecht werden könnten, sind nicht mehr in unserer nivellierten Kulturwelt. Jedes Gespräch mit einem eventuellen Autor scheitert bereits an zeitgeistbedingter moralischer Vorzensur. Ich sehe einen Automatismus kultureller Vereinheitlichung der heutigen Kulturschreiber mit ihrer genormten Kritik als dramatisch geistige Mangelerscheinung, der ich mich nicht beugen kann. Lieber eine etwas holprige Sprache als diese Negativ-Auslese Mentizidgeschädigter!
In der solitären Turm-Welt hölderlinscher Einsamkeit sehe ich hin- gegen kein trostloses Leiden, sondern eher heiteres Kapital reiner Anschauung und der Wiederverzauberung der Welt. Es sind die Tiefen archaischer Gelüste, aber auch die helle Geistigkeit des griechischen Mythos und des christlichen Glaubens mit seiner orientierungs- stiftenden Kraft, die immer wieder mein Innerstes tief bewegen.

„Und immer wieder drängt es sich uns auf, dass es etwas Einfaches, Unzerlegbares gibt, ein Element des Seins“.  (WITTGENSTEIN)

Text und Abbildung: Margit Angerer/ Angerer der Ältere

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