Lena Brauer verstorben

Download PDF

Bildschirmfoto 2015-04-23 um 17.33.43Lena Brauer, Schwester von Arik Brauer und geschätztes Mitglied der Phantastengemeinde in Wien, ist am 24. März verstorben. Mit diesen berührenden Worten, die auf der Parte abgedruckt sind, nahm sie Abschied von Verwandten, FreundInnen und KollegInnen:

„Es ist wunderbar, wenn man sich seinen Todestag selber aussuchen kann, ich habe davor keine Angst, fiebere dem Moment entgegen. Ich hatte nie die Absicht, meinen eigenen körperlichen Verfall mit klaren Sinnen zu beobachten. Schon vor einigen Monaten fing ich an, mich von Dingen zu trennen, die mir früher einmal so wichtig gewesen sind. Darunter ist sogar die Malerei, die Musik, die Freude an der Natur und ihren Tieren. Ich hatte kein Ziel mehr vor Augen, und ohne Ziel und Zweck macht das Leben keine Freude mehr.“

Lena Brauer war professionelle Solo-Tänzerin und später Inhaberin einer Balettschule in den USA. Sie studierte außerdem Kunstpädagogik (Doktorat) und war Mag. Arte mit Lehramt an der Universität Wien. Ein Diplom an der Wiener Kunstakademie runden die vielfältigen Ausbildungen ab. Zuletzt war sie als freischaffende Künstlerin tätig und ein gern gesehener Gast bei zahlreichen Kunst- und Kulturveranstaltungen in Wien.
Uns allen, die wir sie persönlich gekannt haben, wird sie mit ihrem liebenswerten Wesen immer in Erinnerung bleiben.
Auch ihre Kunst, die stets ihre Liebe zur Natur und Achtung vor allen Lebewesen ausdrückte, wird unvergesslich bleiben.

Abbildung: ©Lena Brauer, „Die Zigeunerhexe, Selbstportrait“

2 Gedanken zu „Lena Brauer verstorben

  • 18.02.2018 um 08:51
    Permalink

    I think fondly of you, Lena.
    I remember you painting in New Jersey!
    Your „poisen Garden“ inspired me.
    Thank you for taking me under your wing.

    Peter Ma(h)ler, Klagenfurt

  • 04.05.2015 um 10:44
    Permalink

    In völliger Übereinstimmung mit den letzten Sätzen möchte ich sie noch ergänzen. Lena nahm nicht nur ihre Kunst sehr ernst, sie versuchte auch mit viel Geduld und Engagement ihren Zugang zur Natur und Malerei den Schülern zu vermitteln. Noch eine Woche vor ihrem Ableben setzte sie sich mit den entstehenden Bildern einer Handvoll Schülerinnen liebevoll – kritisch auseinander. Es fiel ihr gewiss nicht mehr leicht. Ihre Disziplin war bemerkenswert.
    Sie war ein wunderbarer Mensch.

    Evamaria Karpfen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.