Libellule in Viechtach (DE)

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Vor 16 Jahren gründete der gebürtige Tscheche Lukáš Kándl, Jahrgang 1944, der seit vielen Jahren in Frankreich lebt und wirkt, die Künstlerbewegung „Libellule Contemporary Renaissance“. Dabei versammelt Kándl die weltweit besten Künstler aus dem Bereich des Magischen Realismus um sich. Werte, die ihm und seinen Künstlern wichtig sind, sind: Offenheit, Gruppengeist, Qualität, Ästhetik und Schönheit. Kándl gibt dabei den Mitgliedern seiner Gruppe jedes Jahr ein Thema und ein Format vor, um eine neue Kollektion zu präsentieren. Das Motto 2022 „Paradiesische Hölle oder höllisches Paradies?“ feiert in Viechtach Premiere und geht anschließend auf Tournee durch Ausstellungsorte in Europa.

Lukáš Kándl zum Thema der 7. Biennale:

„(…) Wir leben aktuell in einer schwierigen Welt, in der Himmel und Hölle fließend ineinander überzugehen scheinen. Zu jenen, die unsere Welt teilweise bzw. sogar völlig ändern können, zählen die Künstler.

Fügt man der Hölle etwas Poesie, ein wenig Licht zu, stellt sie zwar noch nicht gleich das Paradies dar, nähert sich diesem aber an. Es wachsen einige kleine Äpfel, die genießbar sind. Diese können von spirituellen Menschen an Bäumen befestigt werden, die bis dato keine Früchte getragen haben. Das Paradies rückt näher und positive Empfindungen erwachen wieder zum Leben. Die Menschen gehen wieder einer sonnigen Zukunft entgegen. Und selbst wenn die Sonne untergeht, erscheint der Mond und verändert weiterhin unsere Seelen.“

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Lukáš KÁNDL (France/Czech Rep.), Leon ARIEV (France/Russia), Jean BAILLY (France), Patrizia COMAND (Italy), Raffaele DE ROSA (Italy), Zoran IVANOVIC (Serbia), Željko DJUROVIC (Serbia), Alexandra JONTSCHEWA (Germany/Bulgaria). Hans-Peter MÜLLER (Germany), Martin-Georg OSCITY (Germany/Slovakia), Carlos Antonio SABLON PEREZ (France/Cuba), Gisela VERDESSI (Chile), Siegfried ZADEMACK (Germany)

Vernissage: 8. Oktober 2022, 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 8. Oktober 2022 bis 26. Februar 2023
Öffnungszeiten: Mo – Fr 9.00 – 17.00 Uhr, Sa 10.00 – 13.00 Uhr

Text: der Webseite von Viechtach entnommen; Abbildung: © Martin Georg Oscity, der Webseite von Viechtach entnommen

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