Metamorphosen von Peter Hutter

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Vernissage Peter Hutter im Phantastenmuseum WienVergangenen Samstag fand in der Galerie des Phantastenmuseums Wien (A) die Eröffnungsmatinee zur Ausstellung „Metamorphosen“ mit Arbeiten des deutschen Künstlers Peter Hutter statt.

Der Besucheransturm hielt sich leider sehr in Grenzen, vermutlich war ein Aufenthalt im Schwimmbad oder am Badesee für viele verlockender als die Mittagszeit in einer Galerie zu verbringen. Schade, denn die wenigen anwesenden Gäste waren sich einig, dass die gezeigten Werke es mehr als wert sind, diese Ausstellung zu besuchen.

Der Titel „Metamorphosen“ ist gut gewählt, denn in Hutters Werk trifft man unentwegt auf eben solche. Sei es in den Architekturbildern, in denen die Natur mit der Architektur eine Verbindung eingeht und verdeutlicht, dass alles einem Wandel unterliegt. Ebenso findet man Metamorphose – diesmal in Form der Verbindung von alt und neu – in den Hut-Bildern, in denen alte Bekannte mit neuem Kopfschmuck ausgestattet von der Leinwand blicken. Die Ausführung in feinster Öl-Eitempera-Technik unterstreicht die hohe Qualität von Hutters Arbeiten.

Erich Peischl, Direktor des Phantastenmuseums, begrüßte die Anwesenden und gab dann das Wort an den Kurator, Gerhard Habarta, weiter. Dieser ging in einer interessanten Rede auf das Werk des Künstlers ein, stellte Verbindungen vom Lebenslauf Hutters zu den Motiven in seinen Bildern her und erläuterte anschließend die Bedeutung der Metamorphose in verschiedenen Kulturen und Epochen. Auch zu den „alten Hüten“ – ebenfalls ein Bildthema der Ausstellung – lieferte Gerhard Habarta einige Erklärungen.

Der sympathische Künstler Peter Hutter beantwortete viele Fragen von Interessierten und es gab unter den Anwesenden regen Austausch.
Wer die Eröffnung versäumt hat, sollte sich auf jeden Fall Zeit nehmen und die Ausstellung, die noch bis 25. Juni 2015 läuft, besuchen!

Fotos: © Sigrid Nepelius

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