Vernissage Peter Proksch

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Im wunderschönen Ambiente des Schlosses Wolkersdorf (NÖ) fand am Sonntag Vormittag die Ausstellungseröffnung von „Magische Gärten – Mystische Welten“ statt, in deren Rahmen zugleich der 75. Geburtstag des Künstlers gewürdigt wurde. Das Wetter meinte es gut mit den sehr zahlreich erschienenen Gästen, die Sonne lachte den Kunstliebhabern und Freunden von Peter Prokschs Werk.
Die Laudatio hielt Carl Aigner, unter den Festrednern(innen) waren auch Anna Steindl (Bürgermeisterin Wolkersdorf) und Franz Vranitzky.
Die Ausstellung erstreckt sich über mehrere Räume in zwei Etagen des Schlosses und zeigt viele farbprächtige Tafelbilder, aber auch Radierungen, Gouachen und Lithografien sowie einige beeindruckende Tapisserien von Heide Proksch.

Die Bilder von Peter Proksch sind faszinierend und fesselnd. In ihnen kann man sich stundenlang verlieren, staunend davor stehen und sich auf die Geschichte jedes einzelnen Bildes einlassen. Es ist eine fortwährende Entdeckungsreise, wenn man die Aufmerksamkeit auf die unzähligen Details richtet – als würde man den Ozean erkunden indem man von Welle zu Welle springt. In magischen Landschaften voll von botanischen Wundern begegnen dem Betrachter fabelhafte Wesen, Tiere und Menschen. Diese mystischen Welten sind von einer anziehenden Schönheit, die ein Hauch Magie umgibt – einmal darin versunken, fällt es schwer, sie wieder zu verlassen.

Alle Arbeiten haben eines gemeinsam: detaillierte und technisch hochqualitative Ausführung. Aber nicht nur das. Symbole sind wichtig für den ruhigen und bescheidenen Künstler, sie finden sich überall in seinen Bildern. Bereitwillig erläutert er in einem Gespräch während er sein Buch signiert seinen Zugang zur Symbolik und die Bedeutung der Zahlen – Erkenntnisse, die er auch in seinen Bildern verarbeitet. Peter Proksch verfügt über umfangreiches Wissen der antiken und europäisichen Mythologie, das er in sein Schaffen einfließen lässt. Wiederkehrende Sujets wie Gärten, Zahlensymbolik oder die vier Elemente sind zentrale Themen in fast allen seinen Bildern.

Für Liebhaber der phantastischen Kunst ist diese Ausstellung eine gute Gelegenheit, das Werk eines der wichtigsten österreichischen Phantasten in natura zu erleben.

Fotos: Sigrid Nepelius, Peter Proksch („Krieg und Frieden“)

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