Phantastisches mit einem Schuss Erotik

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Wo viele phantastische Künstler zu Hause sind, werden Ausstellungen eines Kollegen immer zu besonders familiären Events. So auch in der Museums-Galerie des Phantastenmuseums Wien, wo die Vernissage zu „Triumphus femina“ von Rainer Stern stattfand.
Die von den anwesenden Gästen mit Spannung erwartete Eröffnungsrede von Ernst Fuchs war sehr persönlich gehalten, was die freundschaftliche Beziehung der beiden Künstler, die seit vielen Jahren zusammenarbeiten, unterstrich. Mit der Erzählung eines Kugel-Erlebnisses aus seiner Kindheit stellte er die Verbindung zu Rainer Stern her, in dessen Werk die Kugel immer wieder auftaucht und so quasi zu seinem „Markenzeichen“ geworden ist. Danach fand Ernst Fuchs lobende Worte zu den ausgestellten Bildern, worauf Rainer Stern humorvoll einwarf, dass diese „ … für den Professor allerdings noch lange nicht fertig sind”.
Unter den Besuchern befanden sich auch zahlreiche Künstler-Kollegen, was den Geschäftsführer des Phantastenmuseums, Erich Peischl, ganz besonders freute. Denn eines seiner großen Ziele ist es, das Phantastenmuseum als ein lebendiges Zentrum der phantastischen Kunst und als Künstler-Treffpunkt zu etablieren. Ebenfalls anwesend war Gerhard Habarta als Kurator des Phantastenmuseums Wien – diesmal ausnahmsweise als Zuhörer anstatt als Hauptredner.
Die farbenreichen und sinnlichen Großformat-Bilder von Rainer Stern im vorderen Teil der Galerie finden im hinteren Teil der Galerie eine perfekte Ergänzung durch die stimmungsvollen und einfühlsam fotografierten Bilder des Fotografen Nikolaus Neureiter, die Rainer Stern

Fotos: Sigrid Nepelius

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