„Phoenix and Dragons“ im Grand Palais

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Künstler und Organisator Lukáš Kándl (F/CZ) stellt den Mitgliedern der Groupe Libellule jedes Jahr ein Thema, mit dem sich die Kollegen auf einem vorgegebenen Format auseinandersetzen sollen. Die Ergebnisse sind als hochkarätige und gefragte Wanderausstellungen viele Jahre in Europa unterwegs und werden so einem breiten Publikum zugänglich gemacht.
Heuer griff Kándl bei seinem Thema auf die Mythologie zurück, nachdem es im vorigen Jahr mit „$ 1.000.000“ um eine mehr als aktuelle Thematik ging. Zur Premiere der neuen Libellule-Ausstellung wird das Pariser Grand Palais (F) eine Woche lang ganz den Phönixen und Drachen, so der gleichnamige Titel der heurigen Show, gehören.
Lukáš Kándl erläutert das Thema folgendermaßen: „Der Phönix, Vogel des Feuers, strahlt seit Jahrhunderten aus seinem inneren Licht heraus und wenn wir Glück haben, können wir daran teilhaben. Im alchemistischen Prozess gibt es den Zeitpunkt, an dem alles durch Feuer gereinigt werden muß. Dann atmet der Drache und wir laufen Gefahr, dass sein Atem uns verbrennen wird, da wir nur ein Gesicht gegen die Gefahr mit mehreren Gesichtern haben. Nur ein scharfes und reines Bewusstsein hat die Macht, uns durch diese Tortur führen. Danach, wenn alle Materie verbraucht wurde und nur ein kleiner Haufen Glut übrig ist, kommt die Wiedergeburt und die dazugehörigen neuen, erhöhten Visionen. Der Zyklus des Phönix beginnt wieder für ein neues Leben und wie von alten Schriften anerkannt erklärt der Vogel des Feuers: „Ich bin der Gott des Feuers, der von der Wahrheit lebt.“
Unter den 19 teilnehmenden Künstlern haben sich auch aus dem deutschsprachigen Raum einige Künstler den Drachen und Phönixen gewidmet: Alexandra Jontschewa (D/BG), Hans-Peter Müller (D), Martin-Georg Oscity (D/SK), Reinhard Schmid (D) und Siegfried Zademack (D).

Vernissage: 22. November 2011, 17:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 22. bis 27. November 2011
Öffnungszeiten: Di 14:30 – 22:30; Do, Sa 11:00 – 22:30; Mi, Fr und So 11:00 – 19:30

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