„real – surreal – irreal?“ in Bremen (D)

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real - surreal - irreal

Der neue und sehr engagierte Kunst- und Kulturverein callas-bremen e.V. zeigt die Gruppenausstellung „real – surreal – irreal?“.

Sechs Künstler aus drei Ländern stellen zu diesem Thema ihre Arbeiten aus, Gemälde, Grafiken und Skulpturen. Sechs Künstler, die sich bereits international einen Namen gemacht haben und deren ungewöhnliche Werke über die Grenzen Europas hinweg in privaten und öffentlichen Sammlungen zu finden sind.

Obwohl die meisten der Arbeiten dem Phantastischen Realismus und dem Modernen Surrealismus zuzuordnen sind, könnten sie unterschiedlicher  kaum sein.

Ob man die kraftvollen und farbintensiven Werke des Malers und Philosophen Leon Ariev (D) betrachtet oder die filigranen Grafiken und die eigenwilligen, femininen Skulpturen eines Michael Becker (D), die uns ein wenig an Paul Wunderlich denken lassen. Die digital erstellten Grafiken eines Markus Holzum (D), der uns in fremde Welten entführt oder die Gemälde und Skulpturen des Schweizers Pat Portenier, dem es gelingt uns mit seinen surrealen Bildern und Skulpturen zu einer Reise in das Sinnliche und Mystische einzuladen. Die Malereien von Sigrid Nepelius aus Österreich, deren „Anderswelten“ durch freie Assoziation in einem intuitiven Prozess entstehen, um dem Unterbewusstsein Raum zu geben, oder die Arbeiten von Anne Varnhorn (D), die als Malerin Atmosphären schafft, in denen Träume greifbar nahe zu sein scheinen. So unterschiedlich all dies erscheinen mag, was alle eint, ist der Anspruch des künstlerischen und handwerklichen Schaffens auf hohem Niveau.

Sie alle haben ähnliche Ziele und gehen auch ähnliche Wege. Obgleich sich die Arbeiten formal und inhaltlich stark von einander unterscheiden, bleibt nicht zu übersehen, dass diese Künstler im Laufe der Jahrzehnte Ihres Schaffens eine unverkennbare und klare Handschrift entwickelt haben.

Zu sehen sind diese außergewöhnlichen Arbeiten vom 02. März 2014 an bis zum 19. April 2014 in der Galerie des Kunst- und Kulturvereins callas-bremen e.V. in der Ansgaritorstraße 3 in Bremen, die Galerie ist täglich, außer an Feiertagen von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

So dürfen wir den Künstler Pat Portenier zitieren: „Die Malerei beginnt dort, wo die Sprache endet“ – und laden Sie herzlich ein, uns auf diese reale Reise in eine surreale Welt zu begleiten!

Vernissage: 1. März 2014, 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 2. März – 19. April 2014
Öffnungszeiten: täglich 14:00 – 20:00 Uhr

Text und Foto: callas bremen e.V.

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