Vernissage Peter Gric in Wien

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Der in der Nähe von Wien lebende Künstler Peter Gric hat sich mit seinen surrealen Bildern international längst einen Namen gemacht. Dementsprechend gefragt sind auch seine Bilder, weshalb der Künstler selbst stets nur einige wenige im Atelier hat, für große Ausstellungen muss daher auf Leihgaben von Sammlern zurückgegriffen werden. Die Ausstellung im Phantastenmuseum Wien stellt daher die seltene Gelegenheit dar, in einer Einzelschau eine große Auswahl der außergewöhnlichen Bilder Grics gezeigt zu bekommen.
Zur Eröffnungsmatinee am 27. August im Palais Palffy waren trotz der sommerlichen Badetemperaturen zahlreiche Kunstfreunde gekommen, unter denen sich auch viele Künstler befanden. Erich Peischl, Geschäftsführer des Phantastenmuseums Wien, begrüßte die Gäste und den Künstler Peter Gric und richtete Dankesworte an einige der Anwesenden. Dann gab er das Wort an Gerhard Habarta, den Kurator des Museums, weiter. Dieser brachte den Zuhörern den Künstler und seine Werke in gewohnt lockerer Weise näher und sorgte dafür, dass sich die Gäste danach beim Rundgang durch die Galerie eingehend mit den Bildern auseinandersetzten. Es wurde angeregt geplaudert und gefachsimpelt, bis hin zum Testen der Bilder auf 3D-Tauglichkeit mittels von Künstlerkollegen Leo Plaw mitgebrachter 3D-Brille. Alle „Testpersonen“, inklusive Erich Peischl, zeigten sich von den erstaunlich plastischen Effekten in den Bildern beeindruckt. Der 3D-Effekt unterstreicht sogar noch die Inhalte der Werke, die stark an Sience-Fiction erinnern und, wie Gerhard Habarta auch in seiner Rede anmerkte, den Vergleich mit dem Environmental-Design international erfolgreicher Sience-Fiction-Filme nicht zu scheuen brauchen.
Wie schon bei den vergangenen Ausstellungseröffnungen wurde auch diese im Anschluss an die offizielle Matinee als gemütliches „Familientreffen“ im kleinen Kreis im Café Palffy bei Speis und Trank fortgesetzt.

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