Vernissage Zdzisław Beksiński

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SONY DSCDie Eröffnung der Ausstellung Zdzisław Beksiński im Phantastenmuseum Wien lockte zahlreiche Künstler und Kunstinteressierte aus nah und fern ins Palais Palffy. Der Galerieraum war bis zum letzten Platz gefüllt, als der Direktor des Phantastenmuseums, Erich Peischl, die Ausstellung offiziell eröffnete.
Davor hielt Gerhard Habarta, der Kurator des Phantastenmuseums, eine sehr interessante Rede, die auf Grund der vielen polnischsprachigen Besucher direkt ins Polnische übersetzt wurde. Im Anschluss erzählte der Direktor des Historischen Museums in Sanok (Muzeum Historyczne w Sanoku), Wiesław Banach, der den Künstler auch persönlich kannte, Details aus dessen Leben und über die Persönlichkeit Beksińskis. Auch die Direktorin des Polnischen Institut Wien, Justyna Golińska, wandte sich mit einige Worten an die Gäste. Alle Redner waren sich einig, dass diese wichtige Ausstellung, die ja als Premiere für Wien gilt, ohne die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Museen und dem Polnischen Institut in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.
Die ausgestellten Exponate demonstrieren eindrucksvoll das meisterhafte Können Beksińskis und seinen künstlerischen Zugang zum Thema Tod und Sterben. Besonders spannend ist die Betrachtung der Werke wenn man die Ausführungen von Wiesław Banach dabei im Kopf hat, der erklärte, dass die Angst vor dem Sterben für Beksiński Zeit seines Lebens ein zentrales Thema war. Umso tragischer erscheint diese Tatsache angesichts seiner brutalen Ermordung im Februar 2005.
Wer sich für das Werk Beksińskis interessiert, sollte sich die einmalige Chance nicht entgehen lassen und die Ausstellung in Wien besuchen. Sie läuft noch bis zum 22. Juni 2013.
Ebenfalls höchst empfehlenswert ist ein Besuch des Museums in Sanok, dem der Künstler sein gesamtes Werk vermacht hat, das dort in einer Dauerausstellung zu sehen ist.

Fotos: © Sigrid Nepelius

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Ein Gedanke zu „Vernissage Zdzisław Beksiński

  • 20.06.2013 um 07:04
    Permalink

    Bonjour,

    Toutes nos félicitations pour ce bel engagement qu’est le vôtre, celui d’un grand artiste que nous admirons.

    Janine Mielcarek

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